AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen

Michaela Prell 

Sexualberatung & Sexuelle Bildung

Gozbertstr. 8

81547 München

Unternehmensgegenstand: Einzelunternehmen
Es kommt die Kleinunternehmerregelung §19 nach Umsatzsteuergesetzbuch zur Anwendung

Allgemeine E-Mail: kontakt@prell-seminare.de 

 

§1 Anwendungsbereich

  1. Diese AGB gelten für sämtliche Verträge, die zwischen dem Anbieter und sowohl Privatkunden (im Sinne des § 13 BGB) als auch Geschäftskunden (im Sinne des §14 BGB) abgeschlossen werden.
  2. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu

 

§2 Vertragsabschluss

  1. Der Vertrag kommt zustande mit dem Anbieter Michaela Prell, Sexualberatung & sexuelle Bildung, München.
  2. Vertrags- und Verhandlungssprache ist Deutsch.
  3. Der Kunde muss mindestens 18 Jahre alt sein.
  4. Der Kunde gibt ein verbindliches Angebot ab, indem er die Buchung über das Kontaktformular, per E-Mail oder mündlich vollzieht. Der Eingang der Buchung wird durch eine E-Mail bestätigt, die jedoch noch keine Annahme der Buchung darstellt. Der Dienstleistungs- oder Beratungsvertrag kommt erst durch eine Annahmebestätigung per E-Mail oder durch eine Terminvereinbarung zustande.
  5. Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, Rechnungen ausschließlich elektronisch zu erhalten. Elektronische Rechnungen werden per E-Mail zur Verfügung gestellt.

 

§3 Widerrufsrecht

1. Widerrufsbelehrung für Privatkunden

(a) Widerrufsrecht
Der Kunde hat das Recht, binnen vierzehn Tagen nach Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen den Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag, an dem der Kunde die Buchung getätigt hat. Um das Widerrufsrecht auszuüben muss der Kunde den Anbieter mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. per E-Mail) über seinen Entschluss, den Vertrag zu widerrufen, informieren. Der Kunde kann dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass der Kunde die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absendet.

Muster-Widerrufsformular

Hiermit widerrufe(n) ich / wir den von mir / uns abgeschlossenen Vertrag über:

  • Den Kauf der folgenden Dienstleistung:
  • Gebucht am:
  • Name des / der Kunden / Kundinnen
  • Anschrift des / der Kunden / Kundinnen
  • Datum
  • Ggf. Unterschrift bei Mitteilung auf Papier

(b) Folgen des Widerrufs
Im Falle eines Widerrufs sind bereits geleistete Zahlungen binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuerstatten, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrages beim Anbieter eigegangen ist.. 

 

2. Widerrufsbelehrung für Geschäftskunden

Geschäftskunden (im Sinne des §14 BGB) haben kein gesetzliches Widerrufsrecht. Verträge mit Geschäftskunden sind bindend und können nur nach den gesetzlichen Bestimmungen oder nach den vertraglich vereinbarten Bedingungen storniert werden.

 

§4 Rücktritt, Stornierung, Absagen und Terminverschiebungen 

1. für Privatkunden (vertragliche Regelung nach Ablauf der Widerrufsfrist)

(a) Rücktritt:

Ein Rücktritt vom Gesamtvertrag ist bis zu 14 Tage vor vereinbartem Termin möglich, ohne dass Kosten anfallen. Bei einem späteren Rücktritt fallen 50 % der Kosten an. Bei Nicht-Erscheinen wird der volle Betrag in Rechnung gestellt.

(b) Terminverschiebungen: 

Einzelne Termine können ist bis zu 48 Stunden vor vereinbartem Termin kostenlos verschoben werden, ohne dass Kosten anfallen. Bei späterer Absage fallen 50 % werden 50% des Honorars berechnet. Bei Nicht-Erscheinen wird der volle Betrag in Rechnung gestellt.

(c) Absagen durch die Beraterin & Trainerin:

Bei höherer Gewalt (z. B. Krankheit) kann die Beraterin Termine kurzfristig absagen; die Nachholung erfolgt zeitnah.

 

2. Geschäftskunden (vertragliche Regelung nach Ablauf der Widerrufsfrist)

(a) Vertragliches Rücktrittsrecht (Stornierung):

Der Anbieter räumt dem Geschäftskunden das Recht ein, die Buchung des Workshops nach Maßgabe der folgenden Bedingungen zu stornieren. Die Stornierung muss in Textform (z. B. per E-Mail) erfolgen.

i. Stornierungsgebühren: Im Falle einer Stornierung durch den Kunden werden folgende Gebühren fällig:

  • Bis 42 Tage (6 Wochen) vor Workshop-Beginn: kostenfreie Stornierung möglich.
  • Bis 14 Tage vor Workshop-Beginn: 50 % der vereinbarten Workshop-Gebühr.
  • Bei weniger als 14 Tagen vor Workshop-Beginn: 100 % der vereinbarten Workshop-Gebühr.

ii. Terminverschiebungen: 

Termine können ist bis zu 30 Tage vor vereinbartem Termin verschoben werden, ohne dass Kosten anfallen. 

 

§5 Geltende Preise

Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Honorare. 

Es kommt die Kleinunternehmerregelung §19 nach Umsatzsteuergesetzbuch zur Anwendung

 

§6 Zahlungsbedingungen

1. Rechnungsstellung und Fälligkeit: 

Die Vergütung der Beratung sowie die Begleichung der Rechnung für das gebuchte Bildungsangebot wird mit Rechnungsstellung fällig. Der Rechnungsbetrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung ohne Abzug auf das angegebene Bankkonto der Anbieterin zu überwiesen, sofern schriftlich nichts anderes vereinbart wurde.

2. Zahlungsarten:

Die Zahlung erfolgt per Banküberweisung.

3. Zahlungsverzug:

Bei Zahlungsverzug des Kunden ist der Coach berechtigt, die Leistung (z. B. Durchführung von Coaching-Sitzungen) bis zur vollständigen Bezahlung der fälligen Beträge auszusetzen. Weitergehende gesetzliche Rechte bei Zahlungsverzug bleiben unberührt.

4. Verzugszins

Während des Verzugs ist die Geldforderung mit dem gesetzlichen Verzugs-zinssatz von derzeit 9 Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz pro Jahr zu verzinsen (§ 288 Abs. 2 BGB). Die Anbieterin behält sich das Recht vor, einen höheren Verzugsschaden nachzuweisen und geltend zu machen. 

5. Schadensersatzpauschale

 Im Falle des Zahlungsverzugs des Kunden haben wir zudem einen gesetzlichen Anspruch auf Zahlung einer Schadensersatzpauschale in Höhe von 40,00 Euro (§ 288 Abs. 5 BGB). Diese Pauschale wird auf einen geschuldeten Schadensersatz angerechnet, soweit der Schaden in Kosten der Rechtsverfolgung begründet ist. 

6. Vorauszahlung

Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug oder entstehen begründete Zweifel an seiner Zahlungsfähigkeit, ist die Anbieterin berechtigt, noch ausstehende Leistungen nur gegen Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung auszuführen sowie alle offenen (auch gestundeten) Forderungen sofort fällig zu stellen.

 

§7 Leistungsumfang & Gewährleistung

1. Privatkunden

(a) Dienstvertraglicher Charakter: 

Die von Michaela Prell / Sexualberatung & sexuelle Bildung angebotenen Beratungen und Bildungsangebote sind reine Dienstleistungen im Sinne des § 611 BGB. Ein bestimmter Lehr- oder Lehrerfolg wird nicht geschuldet. Die Durchführung der Leistungen erfolgt auf Basis des aktuellen Stands von Wissenschaft und Praxis.

(b) Eigenverantwortung: 

Die Teilnehmenden und Beratungs-Klienten tragen die volle Verantwortung für sich selbst und ihre Handlungen innerhalb und außerhalb der Veranstaltungen. Sie kommen für verursachte Schäden selbst auf.

(c) Leistungsänderungen: 

Die Anbieterin behält sich das Recht vor, den Inhalt und Ablauf von Workshops und Beratungen geringfügig zu ändern oder anzupassen, sofern dies den Kerncharakter und das Gesamtziel der gebuchten Veranstaltung nicht wesentlich beeinträchtigt.

(d) Ausfall und Absage: 

Sollte ein Workshop oder ein Termin aus wichtigen Gründen (z. B. plötzliche Erkrankung der Beraterin & Trainerin, höhere Gewalt) nicht stattfinden können, wird die Anbieterin Kunden unverzüglich informieren. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten. Kann kein passender Ersatztermin gefunden werden, werden bereits gezahlte Gebühren vollständig zurückerstattet. Weitergehende Ansprüche (z. B. Erstattung von Reise- oder Hotelkosten) sind ausgeschlossen, es sei denn, der Ausfall beruht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten der Anbieterin.

(e) Gesetzliche Mängelhaftung: 

Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften.

 

2. Geschäftskunden

(a) Der Anbieter erbringt seine Leistungen im Rahmen von Workshops, Seminaren und Schulungen als Dienstleistungen im Sinne von § 611 BGB. Ein konkreter Schulungserfolg oder ein bestimmtes wirtschaftliches Ergebnis wird nicht geschuldet.

(b) Der Anbieter ist bemüht, die Workshop-Inhalte nach dem aktuellen Stand des Wissens sorgfältig aufzubereiten und zu vermitteln. Die Auswahl der Inhalte, die methodische Durchführung sowie die Bereitstellung von Unterlagen erfolgen nach bestem Wissen. Der Anbieter übernimmt jedoch keine Gewähr oder Haftung für die inhaltliche Richtigkeit, Aktualität, Vollständigkeit oder fortlaufende Anwendbarkeit der bereitgestellten Informationen, Unterlagen und Workshop-Ergebnisse, es sei denn, es liegt eine ausdrückliche schriftliche Zusicherung einer bestimmten Eigenschaft vor.

 

§8 Haftung

1. Privatkunden

(a) Eigenverantwortung und Methodik
Die angebotenen Leistungen im Bereich Sexualberatung, sowie der sexuellen Bildung sind reine Dienstleistungen (Dienstvertrag gem. § 611 BGB). Ein konkreter Erfolg oder ein bestimmtes Ergebnis wird weder geschuldet noch garantiert. Die Auswahl, Umsetzung und Weiterentwicklung der in der Sexualberatung oder der sexuellen Bildung erarbeiteten Inhalte, Impulse oder Verhaltensweisen liegen ausschließlich in der eigenen Verantwortung des Kunden.

(b) Medizinischer Ausschluss
Die Sexualberatung sowie die Teilnahme an sexualpädagogischen Workshops / Maßnahmen zur sexuellen Bildung dienen der Persönlichkeitsentwicklung, der Ressourcenaktivierung und der Entscheidungsfindung. Sie stellen ausdrücklich keine medizinische, psychotherapeutische, heilpraktische oder psychiatrische Behandlung dar und können eine solche auch nicht ersetzen. Eine akute psychische oder physische Erkrankung ist vorab mitzuteilen. Der Kunde bestätigt mit der Buchung, dass er geistig und körperlich gesund sowie voll belastbar ist, um am Prozess aktiv teilzunehmen. 

(c) Unbeschränkte Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Der Anbieter haftet zudem unbeschränkt für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung beruhen. 

(d) Beschränkte Haftung bei leichter Fahrlässigkeit
Bei einer leicht fahrlässigen Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (sogenannte Kardinalpflichten – das sind Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf) ist die Haftung des Anbieters der Höhe nach auf den vertragstypischen, bei Vertragsabschluss vorhersehbaren Schaden begrenzt. 

(e) Ausschluss der Haftung im Übrigen
In allen anderen Fällen ist die Haftung des Veranstalters/Coaches für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

 

2. Geschäftskunden

(a) Unbeschränkte Haftung

i. Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters, seiner gesetzlichen Vertreter oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen. 

ii, Für sonstige Schäden haftet der Anbieter unbeschränkt bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters. 

(b) Beschränkte Haftung bei leichter Fahrlässigkeit

Für Schäden, die auf einer leicht fahrlässigen Verletzung von wesentlichen Vertragspflichten (sogenannten Kardinalpflichten) beruhen, haftet der Anbieter nur beschränkt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Verpflichtungen, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

(c) Ausschluss der Haftung im Übrigen

Jede weitergehende Haftung des Anbieters für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen.

(d) Lernerfolg

Der Anbieter übernimmt keine Garantie für einen konkreten Lernerfolg des Kunden oder seiner Teilnehmer. 

(e) Ausschluss der Haftung für Räumlichkeiten

Die Teilnehmer sind verpflichtet, in den Workshop-Räumlichkeiten (bzw. auf Plattformen bei Online-Workshops) die jeweils geltenden Sicherheits- und Hausordnungen einzuhalten. Für mitgebrachte Gegenstände, Wertgegenstände oder Garderobe der Teilnehmer wird keine Haftung übernommen, es sei denn, ein Verlust oder eine Beschädigung beruht auf grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz des Anbieters.

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